Freitag, 18. Dezember 2015

Jetzt aber mal her mit der Weihnachtsstimmung!



Hallo Welt!

Einen Tag nach dem ersten Advent hatten wir also alle meine Sachen aus meiner kleinen Hamburger Wohnung in den Transporter geladen und sind nach Wiesbaden gefahren. Ich freute mich schon wahnsinnig auf die Vorweihnachtszeit in der Heimat und konnte es kaum erwarten dick eingepackt (13 Grad – haha!) Glühwein auf den Weihnachtsmärkten in der Umgebung zu schlürfen. Doch in den vergangenen zwei Wochen war ich eigentlich hauptsächlich damit beschäftigt unsere gemeinsame Wohnung in Wiesbaden, in die ich wieder zurückgezogen war, bewohnbar zu machen – es galt zwei ¾ Haushalte wieder zusammenzuführen. Unglaublich, was sich in 1,5 Jahren in Hamburg so alles angesammelt hatte (wer kann es mir bei den Geschäften dort verdenken?).


Durch das Chaos und das ständige Räumen blieb die Weihnachtsstimmung schlichtweg aus. Auch als ich dann die Weihnachtsdeko verteilte und den Adventskranz aufstellte. Und selbst als Michael Bublé, Chris Rea und Mariah Carey ihr Bestes gaben. Nichts. Und auch etwa 10 Weihnachtsmarktbesuche später (und der Wiesbadener Sternschnuppenmarkt ist wirklich außerordentlich hübsch!) wollte ich einfach noch nicht glauben, dass wir in wenigen Wochen mit vollen Bäuchen Geschenke auspacken und Brettspiele spielen sollten.


Und als all das nicht helfen wollte, traf ich mich mit meiner lieben Mutti (eignet sie sich nicht hervorragend als Plätzchenback-Model?), um Weihnachtsplätzchen zu backen. Vielleicht wäre das ja die Lösung? Nur vorab: Sie war es leider nicht. Dennoch schmecken die Plätzchen sehr gut – selbst bei milden 12 Grad Außentemperatur, grauer Wolkendecke und ständigem Regen. Seit beinahe vier Jahren backe ich zu Weihnachten die Snowy Mountains nach dem Rezept von Nadine – einfach weil sie himmlisch schokoladig schmecken und innen schön fluffig sind. Außerdem gehören die schwedischen Lebkuchenplätzchen nach dem Rezept von Sweet Paul zu meinen absoluten Lieblingsweihnachtsplätzchen. Und dieses Jahr auch wieder mit in der Plätzchendose dabei: Bratapfel-Cookies, die nach dem Backen zwar optisch etwas… ähm… nachlassen, aber sehr saftig und weihnachtlich schmecken. Die weihnachtliche Deko auf den Bildern stammt übrigens nicht von mir, sondern ist das Werk meiner Mutti – der Herzmann und ich können leider bislang nur von einem offenen Kamin im Winter träumen.


Dabei kann ich mich noch so gut an den Winter 2010 erinnern als es im Dezember so heftig schneite, dass wir am 2. Weihnachtsfeiertag Sorge hatten, nicht mit dem Auto in unseren Urlaub nach Brügge fahren zu können. Ich möchte das bitte wieder zurück! Ich meckere nie über zu niedrige Temperaturen, Schnee und Eis, denn ich mag es im Winter wirklich sehr gerne knackig kalt. Der Gipfel waren dann die frühlingshaften 16 Grad vor zwei Jahren am 1. Weihnachtsfeiertag. Da hätte ich eigentlich auch gleich Weihnachten am Strand verbringen können – örghs!


Falls es euch so wie mir geht, dann wünsche ich euch eine Tonne an weihnachtlichen Gefühlen und zwar pronto, wundervolle Weihnachtstage mit lieben Menschen, gutem Essen, nützlichen und schönen Geschenken und vielen glücklichen Momenten.

Lasst es euch gut gehen!

Liebst
Eure Vivienne

Kommentare:

  1. Die Rezepte werde ich die nächsten Tage mal ausprobieren, ich hoffe ja auch, dass dabei ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommt. Dabei ist unser Weihnachtsmarkt auch so schön, aber naja, Glühwein bei 13° C schmeckt einfach nicht. Wir sind vorhin spazieren gegangen und obwohl an der Küste ja immer ein steife Brise weht, kam es einem beim Anblick der grünen Felder doch sehr surreal vor, dass nächste Woche schon Heiligabend ist. :D

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  2. Es ist wirklich schwierig sich bei 15 Grad und strahlendem Sonnenschein in Weihnachtsstimmung zu bringen, aber ich mache das schon irgendwie. Einfach genug Plätzchen&Lebkuchen futtern, trotzdem Glühwein und heiße Schoki trinken und den Weihnachtsbaum anhimmeln :)

    Eine schöne Weihnachtszeit wünsche ich dir!

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