Dienstag, 1. September 2015

Strawberry Fields Forever (Ausflugtipp + Mini-D.I.Y.).

Hallo Welt!

Huch, wie konnten eigentlich schon wieder so viele Wochen verstreichen und die Bilder für meinen Blogpost über die Erdbeerzeit so unachtsam auf meinem Rechner liegen? Ah, ich weiß - das Leben 1.0 kam dazwischen. (Denkt gerne daran, dass ich auf meinem Instagram-Account beinahe täglich ein Lebenszeichen von mir gebe und ihr dort regelmäßig mir und meinem Alltag folgen könnt, ja?) Und weil ich denke, dass man nie genug von Erdbeeren haben kann, selbst wenn die Saison mittlerweile zuende ist, nehme ich euch heute einfach noch einmal mit ins Erdbeerwunderland. Seid ihr bereit? "Kommt mit mir ins Erdbeerwunderland/ Auf eure eigene Reise/ Kommt mit mir ins Erdbeerwunderland/ Der Eintritt kostet den Verstand (ohja!)"

Regelmäßig wurde mein Instagram-Feed mit herrlichen Bildern anderer Bloggerinnen von ihren Ausflügen zu den Karls Freizeitparks geflutet. Das Tolle an diesen Freizeitparks (es gibt insgesamt 7 an der Zahl - meist eher im Norden Deutschlands) ist nicht nur, dass es dort verschiedene Manufakturen, einen Bauernmarkt oder viel, viel gutes Essen gibt, sondern dass sich dort alles um die Erdbeere dreht - wie fabelhaft ist das denn!? Also habe ich den Herzmann von einem kleinen Ausflug überzeugt als der wieder zu Besuch bei mir in Hamburg war. So machten wir uns an einem sonnigen Juni-Samstag auf den Weg zu Karls nach Warnsdorf an der Ostsee, mit einem kleinen Abstecher zum Timmendorfer Strand.


Dort angekommen erkundeten wir erst einmal das große Hauptgebäude in dem sich der Bauernmarkt, die Manufakturen, die Hof-Küche und das Café befinden. Das "Erdbeerland" hatte es mir einfach gleich angetan: Marmeladen, Keramik, Sekt, Bonbons - es war einfach alles mit und aus Erdbeeren. "Liebe Eltern, die kleine Vivi möchte gerne aus dem Erdbeerland abgeholt werden." Ha, in den kommenden Stunden jeweils nicht! Da die Marmeladen-Manufaktur gerade dabei war viele, viele Gläser mit köstlichster Marmelade zu füllen, roch es überall herrlich nach Erdbeermarmelade und hier und dort konnte man auch etwas davon probieren. Wir haben uns natürlich auch ein Gläschen mitgenommen und auch den Eltern etwas mitgebracht. Die waren schließlich so begeistert von den Marmeladen, dass sie ein "Marmeladen-Abo" bei Karls abgeschlossen haben. D.h. dass alle drei Monate eine glücklichmachende Marmeladen-Lieferung bei ihnen zuhause ankommt. Die Außenanlage ist ebenfalls sehr liebevoll u.a. aus alten Materialien gestaltet und bietet für allem für die Kleinen viel Spiel und Spaß.


Natürlich gibt es bei Karls aber nicht nur Erdbeeriges, sondern auch viele tolle Emaille-Produkte, andere regionale Köstlichkeiten, wie Käse, Wurst, Liköre, Eingemachtes oder Honig. Alles ist wirklich sehr liebevoll hergerichtet und man möchte gerne stundenlag stöbern, weil man doch befürchtet, etwas zu übersehen. Neben Marmelade, kleinen Bonbons und einer Erdbeerlimo hat es auch ein kleines Erdbeerschälchen in den Einkaufskorb geschafft - und es erfreut mich auch heute noch außerhalb der Erdbeersaison jeden Tag. Und pssssst! Karls hat auch einen Onlineshop. Da bekommt ihr auch so ziemlich alles - außer frisch gepflückte Erdbeeren in einem Körbchen vielleicht. Denn die kann man bei Karls in Warnsdorf ein paar Schritte vom Freizeitpark selbst auf einem großen Feld pflücken. Und es waren die zuckersüßesten und leckersten Erdbeeren, die ich je aß.


Und vor allem hat es Spaß gemacht, das will ich euch sagen. Ich habe tatsächlich noch nie (zumindest nicht bewusst) selbst Erdbeeren auf dem Feld gepflückt und die Freude darüber eine reife, rote Erdbeere am Sträuchchen zu entdecken war jedes Mal groß. So groß, dass sogar der Herzmann voller Eifer dabei war. Dazu gab es dann noch dieses hübsche Holzkörbchen und schon waren wir vollends im Erdbeerpflück-Fieber. Natürlich stanken wir mit unserer Ausbeute zum Schluss ordentlich gegen die vorbereiteten Familien bewaffnet mit riesigen Plastik-Schüsseln ab, aber ich mochte unsere hübsche, kleine Ernte im Holzkörbchen sehr.


Nach der Erdbeerernte machten wir uns auf den Weg zum Timmendorfer Strand - für uns beide war es das erste Mal dort, denn wir sind eigentlich beide große Nordsee-Liebhaber. Liebe Hamburger und Hamburgerinnen, seid ihr euch eigentlich über das unfassbare Glück bewusst, dass ihr habt, dass ihr in nur ein bis zwei Stunden an der Nord- oder Ostsee sein könnt? Wenn nicht, dann reibe ich es auch hiermit noch einmal kräftig unter die Nase. Ein Tag am Strand ist wie ein Tag Urlaub von allem, so ist das nämlich.



Und so ließen wir uns einmal ordentlich durchpusten, stellten die Füße (wenn auch in Schuhen) in den Sand und genossen den Blick auf's Wasser. Der Timmendorfer Strand ist bestimmt nicht der schönste aller Strände (sorry!), aber definitiv einen kleinen Ausflug wert, wenn man eh schon in der Ecke unterwegs ist. Sand und Wasser sind eben immer eine gute Kombination.



Zurück in meiner Hamburger Wohnung hatte ich dann das mittlerweile leergefutterte Körbchen ein paar Tage in der Küche stehen. Es war einfach viel zu schade, um es wegzuräumen oder gar wegzuwerfen. So habe ich mir die Nase in Wicki-Manier gerieben und dann "Ich hab's!" gerufen - oder so ähnlich. Wie auch immer es sich tatsächlich zugetragen hat - ich hatte schließlich eine Idee, wie ich das Körbchen auch weiterhin einsetzen könnte. Und zwar als hübsches Blumenkörbchen. Ich bin mir ganz sicher, dass das Körbchen aufgejauchzt hat vor Freude als es mitbekommen hat, was ich da mit ihm vorhabe.

Was Du dafür brauchst & Wie Du es machst


- Körbchen
- Blumenerde
- Blumen
- schönes Band
- Folie
- Tacker
- Acrylfarbe
- Pinsel

1. Nachdem Du das Körbchen gesäubert hast, streichst Du es etappenweise mit der Farbe Deiner Wahl und lässt es zwischendurch immer wieder gut trocknen.
2. Anschließend tackerst Du im Inneren des Körbchen die Folie gut fest, sodass keine Erde oder Wasser beim Gießen austritt. Die Folie sollte daher auch dick und robust sein.
4. Du kannst Dein Körbchen anschließend zum Beispiel auch mit einem schönen Band verzieren.
3. Zum Schluss füllst Du das Körbchen mit Blumenerde, setzt Deine Blumen ein (erkundige Dich vorher, ob beide Blumen auch zusammen in einem Behälter eingepflanzt werden können), verteilst noch mehr Blumenerde drum herum und drückst alles etwas fest. Ein bisschen Wasser dazu und schon können sich Deine Blümchen über ihr neues Zuhause freuen.


Ich gebe zu, dass die Erdbeeren auf den Bildern nicht zu den selbstgepflückten zählen - sie sind vom Erdbeerhof Glantz, der hier in Hamburg zur Erdbeersaison überall diese Erdbeerhäuschen aufgestellt hat. Die Erdbeeren sehen aus wie gemalt und schmecken - je nach Sorte natürlich - so erdbeerig und süß. Glücklicherweise stand so ein Büdchen bis vor Kurzem ganz in der Nähe der Agentur, im Eppendorfer Weg, auf meiner liebsten Einkaufsstraße, der Osterstraße, und vor meinem Stamm-Edeka bei Hagenbecks Tierpark. Ich hatte also mehrere Woche immer leckere, frische Erdbeeren zuhause. Da Erdbeeren neben Kirschen zu meinen allerliebsten saisonalen Früchten gehören, war das natürlich ein wahrer Segen.


Da bei meinem Filzkugelteppich-Blogpost bereits ein paar neugierige Nachfragen kamen: Das Mäuerchen im Hintergrund ist tatsächlich nur eben dieses und eine Theke, die die kleine, offene Küche von meinem Wohnraum trennt. Und ich gestehe, dass sie auch mit ein Grund dafür war, warum ich gerne in diese Wohnung ziehen wollte.


Na, habt ihr's erkannt? Mein kleines, handgefertigtes Erdbeerschälchen von Karls musste natürlich auch bei diesem Shooting als Model herhalten. Es eignet sich hevorragend für eine Portion Vanilleeis mit Erdbeeren. Oder für eine Portion kleingeschnippelte Erdbeeren mit etwas Zucker. Oder einfach für eine Ladung frische, gewaschene Erdbeeren. Ich habe ein großes Herz für alle Varianten. Special Tipp direkt aus Hamburg: Franzbrötchen, Vanilleeis und kleingeschnippelte Erdbeeren oben drauf - den restlichen Tag muss man dann zwar nichts mehr essen, aber es ist einfach so unsagbar gut für's Herz und die Seele.


Seid ihr auch schon bei Karls gewesen oder habt ein Marmeladen-Abo abgeschlossen? Zu was habt ihr euer Erdbeerkörbchen geupcycelt?

Lasst es euch gut gehen!

Liebst
Eure Vivienne

PS: Ich wurde nicht von Karls gefragt oder bezahlt, sondern habe aus freien Stücken darüber hier berichtet.

Kommentare:

  1. Wunderschöne Bilder! Ich mag den Herbst lieber als den Sommer, aber die Erdbeerzeit vermisse ich jetzt schon! Bei Karls war ich auch schonmal - Wahnsinn was da aufgebaut wurde! Fand ich total spannend - ist aber leider zu weit weg von Hannover. Wenn ich aber wiede rmal an die See fahre halte ich dort an :)

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  2. Das ist ein sehr schönes Upcycling und die Bilder gefallen mir sehr gut.
    Ich habe auch einen DIY Blog, schaut doch mal bei mir vorbei. Ich würde mich sehr freuen ;)
    www.vara-kreativa.de

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Ich freue mich über all eure Kommentare. Beleidigungen und böswillige Äußerungen werden jedoch gelöscht. Liebste Grüße, Vivienne