Dienstag, 9. Dezember 2014

DIY: Zweigtannenbäumchen.



Hallo Welt!

Eigentlich sollte ich mittlerweile als PR-Trainee gelernt haben: Zwei Wochen vor Weihnachten ist man mit Weihnachts-Bastelideen oder Weihnachts-Themen generell reichlich spät dran. Aber das Schöne ist ja (und das haben wir ja auch bei der diesjährigen Blogst-Konferenz gelernt): Mein Blog, meine Party. Also, mir war danach meinen einzigen Weihnachts-Post für dieses Jahr genau heute fertig zu machen und zu veröffentlichen. Einfach so. Und wer sagt eigentlich, dass man nicht noch zwei Wochen vor Weihnachten beim gemütlichen DEFA-Märchenfilm-Nachmittag (Hand hoch, wer schon Drei Haselnüsse für Aschenbrödel dieses Jahr gesehen hat) basteln kann? Das Praktische ist ja: Für diese kleine weihnachtliche Bastelidee hier müsst Ihr eigentlich nur vor die Tür gehen und Euch in der Natur bedienen. Für mehr Zweigtannenbäumchen am Weihnachtstannenbaum - ähm, Moment mal!? Oder als dekorativer Anhänger am Geschenk für Mutti. Oder Papa. Oder Klein-Paulchen.


Was Du dafür brauchst & Wie Du es machst


1. Alles, was Du für die Zweigtannenbäume brauchst, sind eine Heißklebepistole, Zweige in unterschiedlichen Größen, Garn und vielleicht ein kleines Highlight als Baumspitze (z.Bsp. ein kleiner Zapfen).
2. Nachdem Du die Zweige für circa eine Stunde bei circa 90 Grad im Ofen hast trocknen lassen (und um kleine Bewohner loszuwerden), brichst Du sie Dir zurecht. Bei dickeren Zweigen braucht es natürlich viel Kraft in den Armen, notfalls hilft bestimmt ein Messer, eine kleine Säge oder eine Gartenschere. Leg' Dir Deine Zweige anschließend so zurecht, damit Du besser erkennen kannst, ob sie die richtige Länge haben, damit sie schließlich ein Dreieck ergeben.
3. Jetzt klebst Du Deine zurechtgestutzten Zweige auf einem dicken Zweig, den Du als Tannenbaumstamm umfunktioniert hast, mit der Heißklebepistole fest.
4. Noch etwas Garn als Aufhängung befestigen - und fertig ist der selbstgebastelte Weihnachtsschmuck!


It‘s beginning to look a lot like Christmas/ Everywhere you go

Dass ich Euch dieses Jahr nicht mit zahlreichen Weihnachts-Posts überhäufe, liegt nicht daran, dass ich eigentlich der Grinch bin und diese Tatsache in den Jahren zuvor gut vor Euch verbergen konnte. Nein, ich liebe, liebe Weihnachten und das schon immer, denn meine Eltern haben das Weihnachtsfest für mich immer zu etwas Besonderem gemacht. Für mich ist Weihnachten die schönste Zeit des Jahres und ich freue mich immer schon Wochen vorher darauf am Samstag vor dem ersten Advent die Wohnung zu schmücken - früher war das noch mein Kinderzimmer während Mutti den Rest der Wohnung weihnachtlich herrichtete. Und seit drei Jahren liefert Michael Bublé mit seinem wunderbaren Christmas-Album den perfekten Soundtrack dazu. Hach... Doch dieses Jahr ist alles irgendwie anders. Den Liebsten und mich trennen noch immer mehr als 500 Kilometer und meine große Weihnachtskiste steht noch in Wiesbaden. Dennoch habe ich es mir hier in meiner kleinen Wohnung so gemütlich-weihnachtlich wie möglich gemacht. Und in nur wenigen Tagen steht der Liebste schon vor meiner Tür und wir genießen die Vorweihnachtszeit in Hamburg und klappern gemeinsam die zahlreichen Weihnachtsmärkte ab. Und ich bin mir sicher: Dann packt mich wirklich das ultimative Weihnachtsgefühl.


I don't want a lot for Christmas/ This is all I'm asking for/ I just wanna see my baby/ Standing right outside my door



Und da überkam sie mich wieder: Die unbändige, weihnachtliche Bastelwut. Im Internet hatte ich ähnliche Zweigtannenbäume gesehen und ich merkte, wie es begann in meinen Fingern zu kribbeln. Und so machte ich mich an einem kalten November-Samstagmittag bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg zum Niendorfer Gehege - um dort angekommen festzustellen, dass es anfing heftig zu regnen. Und zu hageln. Und eigentlich ist so ein Wald ja bei einem solchen Wetter gar nicht so romantisch-knuffig, sondern recht gruselig. Vor allem, wenn einem der Busfahrer beim Aussteigen (Endhaltestelle) auch noch etwas zuflüsterte bei dem es wohl besser war, dass ich es nicht verstehen konnte. Nun ja. Entschlossen stapfte ich dennoch die Waldwege entlang und suchte den Wegrand ab. Und wurde fündig! Schöne Äste und Zweige mit kleinen Zapfen dran sammelte ich auf und steckte sie in meinen Jutebeutel. Auf andere Spaziergänger, die sich wahrscheinlich fragten, was da die junge blonde Frau mit der großen Brille und den vielen Ästen in ihrer Tüte vor hat, reagiere ich ja schon gar nicht mehr. Als Blogger hat man eh die Hemmschwelle lange überschritten.


I'm driving home for Christmas/ Oh, I can't wait to see those faces

Und so freue ich mich wie Bolle darauf an Weihnachten „Driving Home for Christmas“-mäßig mit dem Liebsten über die Autobahn gen Heimat zu brettern - mit vollem Herzen und vollem Kofferraum. Ohja, this is the season... Wir werden gemeinsam unsere Wohnung schmücken, einen kleinen Baum kaufen, den Wiesbadener Sternschnuppen-Markt unsicher machen, liebe Freunde und die Familie sehen, Hardcore-Raclette-ing betreiben und in wenigen Tagen all das nachholen, was wir die Wochen zuvor nicht gemeinsam machen konnten: Uns so richtig aus vollem Herzen auf Weihnachten freuen. Home is where your heart is - und das ist eben noch in Wiesbaden.


Have yourself a merry little Christmas/ Let your heart be light/ From now on/ Our troubles will be out of sight

Habt also von Herzen eine wunderschöne Weihnachtszeit im Kreis Eurer Lieben mit viel Wärme und Glückseligkeit und lasst es Euch gut gehen!

Liebst

Eure Vivienne

Kommentare:

  1. Ich find die Idee richtig hübsch, zwei Wochen vor Weihnachten beginne ich doch erst mit den Vorbereitungen ;) Nur die Kekse sind schon gebacken, das darf nicht fehlen. Aber dekotechnisch ist bei mir noch Luft nach oben!
    GLG
    Charlotte

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  2. Für diese hübschen Bäumchen ist es doch nie zu spät. :-) Danke fürs Zeigen. <3

    Gruß Steffi

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  3. Die Bäumchen sind total schön geworden! Sie gefallen mir richtig, richtig gut!
    Viele Grüße, Goldengelchen

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Ich freue mich über all eure Kommentare. Beleidigungen und böswillige Äußerungen werden jedoch gelöscht. Liebste Grüße, Vivienne