Dienstag, 30. Oktober 2012

Rezept: Apfel-Tarte mit Gitter.

Hallo Welt!

Jeder behauptet ja von seiner Mutti sie sei die weltbeste. Ich sage das auch. Nur mit dem Unterschied: Bei mir stimmt das auch. Hihi. Und vorgestern hatte die weltbeste (nämlich meine) Mutti Geburtstag. Gerade einmal siebenundvierzig Jahre ist sie jung geworden. Und dabei sieht sie keinen einzigen Tag älter aus. Eher jünger. Es wurde sogar bereits vermutet, wir seien Geschwister (wenn sie dann sagt, ich bin mit meinen 26 Jahren ihre Tochter, dann will das niemand glauben!). Im Herzen mit Sicherheit, denn meine Mutti ist nicht nur die weltbeste, sondern auch die junggebliebenste. Aber vor allem bedeutet sie Herzlichkeit, Wärme und Geborgenheit.

Und für diese, meine weltbeste Mutti habe ich mich zur Feier des Tages in die Küche gestellt und diese Apfel-Tarte gezaubert. Manchmal ist es ja gar nicht so leicht einen Kuchen zu zaubern, den alle mögen. Der Herzmann mag eigentlich keinen Obstkuchen, nur mit Äpfeln oder Himbeeren, der Vater mag keinen Käsekuchen und ist ansonsten auch eher wählerisch und meine Mutti und ich mögen gerade besonders gerne Obstkuchen. Als ich also durch die Lecker Bakery Sepcial 2012 No.1  blätterte, fiel mir die Apfel-Marzipan-Tarte von Seite 113 auf. Aber in dem Punkt waren wir uns alle einig: Marzipan geht gar nicht! Deswegen wurde aus der Apfel-Marzipan-Tarte einfach eine Apfel-Tarte. So geht das!

1. Für den Teig Puderzucker, 400g Mehl, 175g Butter und ein Ei glatt verkneten. Wer keine fancy Küchenmaschine besitzt - mit viel Muskelkraft geht das auch gut mit den Händen. Den Teig zugedeckt circa 30 Minuten kaltstellen.

2. Für das Kompott die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Den Zucker in einem großen, weiten Topf unter Rühren goldgelb karamellisieren. 50g Butter darin schmelzen. Mit dem Zitronensaft ablöschen. Die Äpfel hinzugeben und darin circa 5 Minuten köcheln. Die Äpfel mit einer Schaumkelle herausheben. Einen TL Speisestärke und einen EL kaltes Wasser glatt rühren. Karamell aufkochen. Die Stärke einrühren und unter ständigem Rühren eine Minute köcheln (vielleicht noch 1/2 TL Stärke hinzugeben, wenn es noch nicht richtig eindickt). Die Äpfel und die Cranberries unterheben und anschließend den Zimt unterrühren.

3. Eine Tarteform mit Hebeboden (!!!) fetten und mit Mehl ausstäuben. Die Form mit circa 2/3 des Teiges auslegen und den Teig am Rand ausdrücken. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

4. Den Backofen auf 150°C (Umluft) vorheizen. Den übrigen Teig dünn ausrollen. Mit einem Messer circa 1 cm breite Streifen schneiden. Kompott in die Form geben. Die Hälfte der Teigstreifen mit Abstand darauflegen. Die restlichen Streifen diagonal darauflegen, sodass ein Gitter entsteht. Eigelb und Milch verquirlen und das Teiggitter damit bestreichen. Im Ofen auf der untersten Schiene 35 bis 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.


Die Fotos habe ich bei meinen Eltern gemacht - Tischdeko und Geschirr also von Mutti Matz. 

Lasst es Euch schmecken!

Alles Liebe,
Eure Vivienne

Kommentare:

  1. Da hat deine Mutter sich aber bestimmt gefreut! Die Tarte sieht auch sehr lecker aus :)

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  2. Lecker! Eine ähnliche hat mir mein Freund letzlich gebacken! Die war auch sooooo lecker! Und wenn der Freund backt ...da hat man wohl was richtig gemacht :-)

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  3. Sieht wirklich sehr lecker aus deine Tarte!
    Ich kenne das übrigens gut mit den unterschiedlichen Geschmeckern in der Familie!
    Allein bei meinem Freund und mir kann das schon kompliziert werden weil er vieles nicht ist was ich sehr gerne mag. ;)

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  5. Mhhh... sieht sehr sehr lecker aus...
    Mir läuft gerade das Wasser im Mund zusammen ;)

    Lg

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  6. Oh die sieht wirklich lecker aus! Tartes sind ja echt supi lecker und ich nehm mir auch immer vor welche zu backen, aber hey, die Zeit rennt vor mir davon ... aber auch heute motivierst du mich wieder, eine Tarte zu backen! :-) Hoffe ihr habt schön Geburtstag gefeiert! Oktober ist wohl auch so ein Geburtstagsfeierei-Monat! :-) Liebste Grüße Katie

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  7. Der Kuchen sieht superlecker aus!
    Liebe Grüße in meine alte Heimat;)
    Monika

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  8. Das sieht so gelungen aus, richtig wie man sich einen perfekten Apfelkuchen vorstellt! :)

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  9. Das Gitter ist aber perfekt geworden :) Sehr schöner Kuchen und lecker war er wohl auch :)

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